Philosophie

Mein Anliegen ist es, dass Sterben und Trauern gesellschaftsfähiger werden. Ganz allgemein und besonders im Zusammenhang mit Tieren.

 

Ich möchte, dass möglichst viele Menschen erfahren, dass auch Tiere bei einem natürlichen Sterben begleitet werden können und dass nicht jedes Tier euthanasiert werden muss. Dabei möchte ich unterstützen und begleiten.

 

 

Viel zu viele Tiere werden zu früh und unnötig euthanasiert. Mal davon abgesehen, was dies für jedes einzelne Tier bedeutet, sind es so oft die Tierhalter, die an der Situation, an ihrer Entscheidung und den Umständen, unter denen sie getroffen wurde, ein Leben lang schwer tragen. Zur Trauer kommen Zweifel, Vorwürfe, Schuldgefühle.

 

Ich lehne eine Euthanasie nicht radikal ab. Es gibt Situationen und Umstände, in denen sie zu rechtfertigen ist. Dies ist jedoch die Ausnahme und nicht die Regel.

 

Ich unterstütze in der Sterbebegleitung deshalb nur Menschen, die ihre Tiere bei einem natürlichen Sterben begleiten möchten (Pferde stellen hier eine Ausnahme dar. Natürliches Sterben bei Pferden ist leider kaum umsetzbar. Mehr dazu im Handbuch).

Dieser Wunsch und Vorsatz ist die Voraussetzung für eine Zusammenarbeit, auch wenn dann aus zu rechtfertigenden Gründen am Ende des Weges eine Euthanasie steht. Wenn Du jedoch von Beginn an das Vorhaben hast, Dein Tier euthanasieren zu lassen, passen wir nicht zusammen.

 

Wenn Du ein Tier verloren hast, Dich mit Deiner Trauer alleine fühlst, an getroffenen Entscheidungen schwer trägst oder den Weg durch die Trauer einfach nicht alleine gehen möchtest, bist Du herzlich willkommen. Egal, wie Dein Tier aus dem Leben gegangen ist. Wir alle reifen und wachsen mit unseren Entscheidungen und Erfahrungen. Dafür sind wir hier.